25 Jahre Orgel in Mariä Heimsuchung Utting

25 JAHRE ORGEL IN MARIÄ HEIMSUCHUNG

Am Sonntag, 28. Oktober feiern wir das 25-jährige Jubiläum der Riegner & Friedrich-Orgel in Mariä Heimsuchung, Utting. Unsere Orgel ist ein Instrument von außergewöhnlicher Qualität und sucht in der ganzen Region ihresgleichen.

Wir feiern unsere Orgel gleich in zweifacher Weise:

10.00 Uhr

Festgottesdienst zum 25-jährigen Orgeljubiläum in Mariä Heimsuchung
Zelebrant: P. Stefan Kling OPraem.

                  Kirchenmusikdirektor der Diözese Augsburg
                  Orgel
Plus - musikalische Gestaltung mit Orgel und Oboe

17.00 Uhr

Konzert des Organisten Johannes Skudlik

Biografie Johannes Skudlik

Programm

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Andante für eine Walze in eine kleine Orgel KV 616

César Franck (1822-1890)
Prélude, Fugue et Variation op.18

Franz Liszt (1811-1886)
Präludium und Fuge über BACH
(synkretische Fassung nach Jean Guillou)

 

BIOGRAFIE

Johannes Skudlik

Johannes Skudlik wurde 1957 geboren. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Musik in München Kirchenmusik und Konzertfach Orgel bei Gerhard Weinberger und Franz Lehrndorfer. Private Dirigierimpulse erhielt er von Eugen Jochum und Claudio Abbado.

Johannes Skudlik gründete und leitet den Landsberger Oratorienchor, verschiedene Kammerchöre sowie das Con-brio Kammerorchester München. Mit seinen Ensembles hat er die großen Meßvertonungen von Haydn, Beethoven, Schubert, Bruckner und Puccini, Bachs h-moll Messe und die Matthäuspassion, die Requien von Mozart, Verdi und Brahms sowie Oratorien von Händel, Haydn, Mendelssohn-Bartholdy, Dvorak u.a. aufgeführt. Solistinnen und Solisten bei diesen Aufführungen waren u.a. Matthias Görne, Marga Schiml, Monica Pick-Hieronimi, Roberto Sacca, Julie Kaufmann, Peter Schreier, Hermann Prey, Aldo Baldin, Peter Lika und Loriot.

Als Orchesterdirigent ist Skudlik u.a. mit Symphonien von Mozart, Beethoven (2., 9. Symphonie) Schubert (9. Symphonie) und Bruckner (4.,7.,8., 9. Symphonie) Dvorak (9. Symphonie) und Mahler (2.,3.,4. und 5. Symphonie) zusammen mit Mitgliedern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, des Münchner Rundfunkorchesters, der Münchner Symphoniker und Symphony Prague aufgetreten. Im Jahr 2000 gab er sein Dirigierdebut in der Philharmonie des Münchener Gasteigs. 2014 dirigierte er die Tschechische Philharmonie mit der Alpensymphonie von Richard Strauss. Auch als Operndirigent ist Johannes Skudlik in Erscheinung getreten, u.a. mit einer „Zauberflöte“ am Staatstheater Coburg. Weitere Dirigate führten ihn in die Philharmonien von Berlin, München, Köln und St. Petersburg.

Als Dirigent führten ihn Tourneen und Konzertverpflichtungen zu Festivals nach Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Russland, Rumänien und Frankreich.

Als Organist und Cembalist konzertierte Johannes Skudlik in fast allen Ländern Europas, in den USA, Island, Russland und in Fernost, beispielsweise in den großen Konzertsälen von Tokio, Breslau, Chicago oder Boston (Harvard University) sowie in den Philharmonien von München, Hong Kong, St. Petersburg und der Tonhalle Zürich. Er gastierte in den Kathedralen von Köln, München, Sevilla, Bourges, Trier, Hamburg, Chester, Salamanca, Lausanne und Warschau, in New York St. Bartholomew’s sowie in Paris Notre Dame, Ste. Clothilde und St. Eustache und wurde wiederholt zu den Festivals von Monreale, Verona, Zürich, San Sebastian, Mailand, Turin, Neapel, Palermo, Porto und Kopenhagen eingeladen.

Johannes Skudlik hat mit dem Countertenor Derek Lee Ragin im neu eröffneten Konzerthaus Dortmund das Requiem „Der Name der Rose“ sowie als Solist das Konzert für Orgel und großes Orchester „Hiob“ (2007) von Enjott Schneider mit den Bochumer Symphonikern uraufgeführt. 2008 dirigierte er das Orchestra of the Age of Enlightenment (London) bei einer Aufführung von Bachs h-moll Messe.

Mittlerweile liegen mehr als 30 CD-Einspielungen mit Cembalo-, Orgel- und Kammermusik bei den Musikproduktionen ambitus und Motette, sowie Einspielungen von Verdis Requiem und dem „Elias“ von Mendelssohn vor. Rundfunkaufnahmen wurden in Zusammenarbeit mit RIAS Berlin, WGBH Radio Boston, dem Polnischen Fernsehen, RAI uno und dem Bayerischen Rundfunk produziert. Skudlik hat sowohl das „Wohltemperierte Klavier“ als auch die „Goldbergvariationen“ von Johann Sebastian Bach auf CD herausgebracht.

2003 beendete er eine zyklische Aufführung des gesamten Clavierwerks von Johann Sebastian Bachs im Alleingang.

Johannes Skudlik ist seit 2005 künstlerischer Leiter des Europäischen Orgelfestivals „Via Claudia Augusta“, mit 50 Konzerten zwischen Landsberg und Venedig, sowie des Internationalen Orgelwettbewerbs „Orgelstadt Landsberg“ der im zweijährigen Turnus durchgeführt wird www.orgelstadt-landsberg.de .

2007 dirigierte er die Uraufführung von „La révolte des orgues“ von Jean Guillou, ein ihm gewidmetes Konzertstück für neun Orgeln und Schlagwerk

in Landsberg/Paris/Köln/Rom/München/Berlin/Danzig/Porto/Bordeaux.

Johannes Skudlik ist seit 2008 künstlerischer Leiter des Bayerischen Orgelsommers www.bayerischer-orgelsommer.de