Der Dienst des Kommunionhelfers

Seit dem II. Vatikanischen Konzil ist das Bewusstsein gestärkt, dass alle Christen Kirche sind und das Volk Gottes bilden.

Den Dienst der Kommunionspendung können Frauen und Männer übernehmen, die vom Bischof namentlich beauftragt worden sind. Vorausgesetzt werden ein Leben aus dem Glauben, die Mitarbeit in der Gemeinde und die Mitfeier ihrer Gottesdienste sowie eine innere Sensibilität für die Liturgie der Kirche und ein vertieftes Verständnis der Eucharistie.

  • Priester und Diakon sind von Amts wegen Spender der heiligen Kommunion in der Meßfeier. Mit ihnen zusammen teilen die beauftragten Frauen und Männer die Kommunion aus, wenn die Zahl der Kommunikanten dies erfordert.
  • Die Beauftragten können an Sonn- und Wochentagen die Krankenkommunion und die Wegzehrung überbringen, sofern ein Priester oder Diakon nicht zur Verfügung steht oder diese wegen anderer Seelsorgeverpflichtungen oder aus Krankheits- und Altersgründen verhindert sind.

Die Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer üben ihren Dienst aus

  • als getaufte und gefirmte Christen. Kraft der Taufe und der Firmung haben sie Anteil am gemeinsamen Priestertum der Getauften, das sie befähigt, in den Gottesdiensten der Kirche mitzuwirken.
  • als beauftragte Gemeindemitglieder. Kraft der Beauftragung durch den Bischof nehmen sie eine besondere Aufgabe in der Liturgie der Kirche wahr.

In der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf sind derzeit 19 Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer beauftragt.