Über den Heiligen, den Märtyrer:

"Weder Armut, noch Verachtung böser Menschen, nicht Gefängnis und nicht einmal Tod werden ihn von seiner Pflicht abbringen. Wenn nötig, wird er in schrecklichen Qualen sterben, um von seinem Galgen zu allen zu schreien, dass sein Glaube und seine Gottesliebestärker sind als der Tod."

Don Giuseppe Bernardi
Pfarrer von San Bartolomeo in Boves
ermordet am 19. September 1943

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Ihr Redaktionsteam der Pfarreiengemeinschaft

25. Sonntag im Jahreskreis | Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken

25. Sonntag im Jahreskreis – 20. September 2020

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 20,1:

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen hinausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.

Um die dritte Stunde ging er wieder hinaus und sah andere auf dem Markt stehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg. Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder hinaus und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinaus ging, traf er wieder einige, die dort standen. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg.

Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den Letzten bis hin zu den Ersten. Da kamen die Männer, die er um die letzte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die Ersten kamen, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten einen Denar.

Als sie ihn erhielten, murrten sie über den Gutsherrn und sagten: Diese Letzten haben nur eine Stunde gearbeitet und du hast sie uns gleichgestellt. Wir aber haben die Last des Tages und die Hitze ertragen.

Da erwiderte er einem von ihnen: Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh. Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin? So werden die Letzten Erste sein, und die Ersten Letzte.


Heute - aus der ersten Lesung – muss man sich diesen Satz merken: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege – Spruch des Herrn.“ Nur so wird man eine Geschichte akzeptieren können, die heute Jesus im Evangelium erzählt.

Geben wir es alle zu: Dieses Gleichnis, diese Bildgeschichte, die Jesus da erzählt, provoziert. Sie stellt auf den Kopf, wie in der Arbeitswelt gewöhnlich gedacht und gehandelt wird. Jesus räumt mit der Vorstellung auf: Der Verdienst eines Arbeiters müsse sich nach dem Umfang seiner geleisteten Arbeit richten.

Die Schilderung im Gleichnis legt viel Wert darauf, dass der Weinbergbesitzer völlig korrekt handelt. Er einigt sich mit dem zuerst Angeworbenen auf einen Tageslohn, was im damaligen Arbeitsrecht gängige Praxis war. Die Pointe des Gleichnisses wird dadurch eingeleitet, dass die Auszahlung bei den Letzten beginnt. Damit wird für alle Arbeiter offensichtlich, nach welch ungewöhnlichen Maßstäben der Weinbergbesitzer seinen Lohn auszahlt. Die Empörung der zuerst angeworbenen Arbeiter hängt ja nicht damit zusammen, dass ihr ausgezahlter Lohn nicht „stimmt“. Sie erhalten genau die Summe, die für sie völlig ausreicht – einen Denar (damit konnte man eine Familie mit acht Personen einen Tag ernähren). Die Provokation besteht darin, dass sie sehen, wie die anderen Arbeiter behandelt werden. Zwölfmal so viel haben sie gearbeitet und doch erhalten diese den gleichen Lohn. Du hast sie uns gleichgestellt – das ist ihr Vorwurf. Hätten sie die Bezahlung aller gar nicht gesehen, wären sie vermutlich mit ihrem korrekt gezahlten Lohn zufrieden nach Hause gegangen.

Schief wird erst alles durch das Vergleichen. Die entscheidende Frage, die Jesus mit diesem Gleichnis seinen Zuhörern stellt, ist: ob sie es von ihm lernen können, mit Gottes Augen zu sehen. ⇒⇒

Caritas-Sammlung Herbst 2020

Aufruf zu Caritas-Herbstsammlung 2020
28. September bis 4. Oktober 2020
Kirchenkollekte am 27. September 2020

Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein, so Christian Morgenstern.

Wie alle anderen auch sind wir von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Ich bin sehr dankbar, dass unsere Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe bisher von schlimmen Infektionsereignissen verschont worden sind. Das gleiche gilt für unsere Sozialstationen und für unsere Caritas-Beratungsstellen, für unsere Tafelläden und für unsere Tagesstätten. Wir trauern mit denen, die Opfer zu beklagen haben. Wir hoffen und beten, dass die Angelegenheit für alle weltweit ein gutes Ende finden wird.

Und dann? Machen wir einfach so weiter wie vor der Corona-Krise? Ich hoffe nein und fürchte ja. Meine Hoffnung ist, dass wir alle klüger geworden sind, dass wir wieder die wichtigen von den unwichtigen Dingen unterscheiden werden. Ich fürchte allerdings, dass viele Menschen, sobald die Wege frei sind, in ihr altes Leben, in ihre alten Gewohnheiten zurückfallen. Ungleich schlimmer bleibt die Situation der Klientinnen und Klienten unserer Caritasdienste, -stellen und -einrichtungen. Armut, Krankheit, Verzweiflung und Einsamkeit zeigen sich auch dort jeden Tag aufs Neue. Wir tun, was wir können, um die ärgste Not zu lindern, um Vertrauen, Zuversicht, Hoffnung zu wecken. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle systemrelevant sind und ganz besonders unsere Klientinnen und Klienten. Zeigen sie doch alle die Fehler im System, und das nicht erst seit Corona.

Wir brauchen Sie: Helfen Sie uns, unterstützen Sie uns! Ich danke Ihnen!

Domkapitular Dr. Andreas Magg
Diözesan-Caritasdirektor

Ab dem 28. September werden die Spendenbriefe von Ehrenamtlichen an alle Haushalte unserer Pfarreiengemeinschaft verteilt. Ein Drittel des Sammlungsergebnisses verbleibt in der jeweiligen Pfarrei, damit wir bei Notlagen vor Ort unbürokratisch und schnell helfen können. Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Caritas!

Ihr Arbeitskreis Caritas
in der PG Utting-Schondorf

Absage Leonhardiritt 2020

ABSAGE LEONHARDIRITT

Der Leonhardiritt kann in diesem Jahr leider aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Wir hoffen auf einen um so schöneren Leonhardiritt in kommenden Jahr.

Gottesdienstanzeiger September 2020

Gottesdienstanzeiger September 2020

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