Ist nicht das ein Fasten, wie ich es wünsche: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, Unterdrückte freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen? Bedeutet es nicht, dem Hungrigen dein Brot zu brechen, obdachlose Arme ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden  und dich deiner Verwandtschaft nicht zu entziehen? Dann wird dein Licht hervorbrechen wie das Morgenrot und deine Heilung wird schnell gedeihen.

Jes 58,6-8

Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Seiten der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf bestehend aus den beiden Pfarreien Heilig Kreuz in Schondorf und Mariä Heimsuchung in Utting.

Wir hoffen, dass Sie die von Ihnen gesuchten Informationen schnell und problemlos finden. Falls Sie daher Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns doch einfach eine Mail über die Kontaktformulare.

Ihr Redaktionsteam der Pfarreiengemeinschaft

Stellenausschreibung

Caritas-Frühjahrssammlung

 

Die Kollekte am Sonntag, 27. Februar 2021 ist für die Arbeit der Caritas in unserem Bistum bestimmt. Ein Drittel der Spenden verbleibt in der jeweiligen Pfarrei, damit wir vor Ort unbürokratisch helfen können.

Am dem 28. Februar werden in unserer gesamten Pfarreiengemeinschaft von ehrenamtlichen Austräger*innen die Spendenflyer für die Caritas-Frühjahrssammlung verteilt.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit vielen Menschen geholfen werden kann!

Zweite Fastensonntag | Sternstunden

Predigt von P. Georg Kappeler SJ
Zweite Fastensonntag – 28. Februar 2021
Caritas-Frühjahrskollekte

Evangelium nach Markus (9,2-10):

In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann.

Da erschien ihnen Elija und mit ihm Mose und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte. Denn sie waren vor Furcht ganz benommen.

Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke: dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemanden mehr bei sich außer Jesus.

Während sie den Berg hinabstiegen, gebot er ihnen, niemandem zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie und sie fragen einander, was das sei: von den Toten auferstehen.
 

Das heutige Evangelium trägt von alters her die Überschrift Verklärung Jesu. Ja, wir verklären so manches aus der Vergangenheit - auch im Glauben – oft mit der Behauptung: Früher war alles besser. Und das stimmt manchmal gar nicht. Ich habe für das heute gehörte Evangelium die Überschrift: die Klarheit über die Person Jesu. Die Stimme aus der Wolke spricht: „Dies ist mein geliebter Sohn: auf ihn sollt ihr hören.“ Das ist ein klärendes Wort von oben, damit wir eindeutig wissen, woran wir sind bei der Person Jesus aus Nazareth. Er ist das Wort des lebendigen Gottes. Das gilt auch dann, wenn aus der Gemeinschaft mit Jesus im Laufe der Zeit Kirche wird. Das gilt bis auf den heutigen Tag – vielleicht heutzutage erst recht. Er ist das Wort des lebendigen Gottes in unserer Kirche. Er ist es, der bei uns das Sagen hat. Auf ihn sollt ihr hören, sagt uns die Stimme aus der Wolke. Das scheint mir auch das Gebot der Stunde beim Zustand unserer Kirche bei uns in Deutschland. ⇒⇒⇒

Besinnungsstunde zum Hungertuch

06.03.2021 18:00
Europa/Berlin

Aschermittwoch | La Quarantaine

ASCHERMITTWOCH | 17. Februar 2021
La Quarantaine

Aus dem Evangelium nach Matthäus (6,1–6.16–18):

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zu tun, um von ihnen gesehen zu werden; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten.

Wenn Du Almosen gibst, posaune es nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden! Amen, ich sage euch, Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, damit dein Almosen im Verborgenen bleibt, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler! Sie stellen sich bei dem Gebet gerne in die Synagogen, und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.

Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer, schließe die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübsinniges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.

Du aber, wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

La Quarantaine – mit diesem französischen Wort überschreibe ich den heutigen Abend und die kommenden Wochen. Sogar Schulkinder kennen das Wort Quarantäne, mussten vielleicht sogar in Quarantäne. Das französische Wort quarantaine heißt auf Deutsch: „um die vierzig“. Um die vierzig Jahre waren die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten unterwegs in der Wüste Sinai. Um die vierzig Tage war Jesus in der Wüste, bevor er den Menschen vom Reich Gottes erzählte. Von der Bibel haben wir also das Wort Quarantäne. Vierzig Tage sind es von Aschermittwoch bis Ostern – unsere Quarantäne, die Fastenzeit. Um die vierzig, so wissen es kundige Frauen und Männer in vielen Völkern, um die vierzig sollte der Mensch allmählich verstehen können, wozu der Mensch da ist, wo er ist. In der leiblichen und seelischen Quarantäne, in der Wüste stellen sich solche Fragen: wozu das alles? ⇒⇒⇒

Aktuelle Vorgaben der Diözese aufgrund der neuen bayerischen Corona-Regelungen

Ab sofort ist während des gesamten Gottesdienstes eine FFP2 Maske zu tragen.

Gemeindegesang ist derzeit nicht erlaubt!

Danke für Ihr Verständnis!

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