Wir in der Kirche würden den Geist des Herrn leichter und machtvoller erfahren und entdecken können, wenn wir nicht Angst vor ihm hätten. Er ist zwar der Geist des Lebens, der Freiheit, der Zuversicht, der Hoffnung und der Freude, der Einheit und so des Friedens. Man sollte also meinen, der Mensch trage nach nichts mehr Verlangen als nach dem Heiligen Geist. Aber dieser Geist ist, um diese Gaben zu geben, der Geist, der immer wieder alte Grenzen sprengt, alles der Unbegreiflichkeit überantworten will, die wir Gott nennen, ist der Geist, der durch den Tod das Leben gibt. Kein Wunder, daß wir vor ihm Angst haben.

Karl Rahner SJ

Herzlich Willkommen

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Seiten der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf bestehend aus den beiden Pfarreien Heilig Kreuz in Schondorf und Mariä Heimsuchung in Utting.

Wir hoffen, dass Sie die von Ihnen gesuchten Informationen schnell und problemlos finden. Falls Sie daher Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie uns doch einfach eine Mail über die Kontaktformulare.

Ihr Redaktionsteam der Pfarreiengemeinschaft

Feier des Hochfestes Fronleichnam

Feier des

Hochfestes

Fronleichnam

Donnerstag, 11. Juni 2020

Aufgrund der aktuellen Situation findet in diesem Jahr leider keine Schiffsprozession statt.

Gottesdienste an diesem Tag:

09:00 Uhr: Festgottesdienst in Heilig Kreuz in Schondorf, anschl. kurze Eucharistische Andacht

10:30 Uhr: Festgottesdienst in Mariä Heimsuchung in Utting, anschl. kurze Eucharistische Andacht

Aufgrund der begrenzten Anzahl der Gottesdienstteilnehmer sowie der vorgegebenen Abstandregelung, können leider in diesem Jahr größere Abordnungen der Vereine mit ihren Fahnenabordnungen nicht wie gewohnt teilnehmen.

Wir danken für Ihr Verständnis!

 

 

 

 

 

 

 

Pfingsten für Kinder erzählt

Hallo liebe Kinder,

habt Ihr schon mal gehört, dass die Kirche auch einen „Geburtstag“ hat?
Der Geburtstag der Kirche ist „Pfingsten“.
Was die Freunde von Jesus damals am ersten Pfingstfest erlebt haben, das erfahrt Ihr in der Geschichte „Pfingsten für Kinder erzählt“ hier auf der Homepage.

Pfingsten | Anders denken, reden, handeln

PFINGSTEN 2020 | 31. Mai 2020

Aus dem Evangelium nach Johannes 20,19:

„Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger bei verschlossenen Türen aus Furcht vor den Juden beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den heiligen Geist.“
 

Rechtzeitig zu Pfingsten blühen in diesem Jahr in den Gärten die Pfingstrosen. Ein ganz ermutigendes Zeichen für uns, dass Pfingsten nicht der Pandemie zum Opfer fallen kann. Zum gewohnten Feiern in der Liturgie taugt das Pfingstfest in diesem Jahr allerdings nicht. Das kümmert den Geist Gottes, den heiligen Geist auch kaum. Dieser Geist weht, wo und wann er will.

Der Verfasser der Apostelgeschichte zieht alle Register: Vom Brausen mit Feuerzungen bis zum Sprachenwunder ohne alle Grenzen ist bei Lukas die Rede. Kein Wunder, dass manche die Jünger für betrunken hielten.

Auf der anderen Seite aber berichtet das Evangelium von Jüngern, die sich weggesperrt haben aus Angst: geschlossene Gesellschaft! Nicht aus eigener Anstrengung kommt der Wandel, sondern weil Gott eingreift mit seinem Geist: So werden Türen aufgestoßen, so wagen sich Verschreckte in die Öffentlichkeit, so finden Menschen eine neue Sprache. Sie fassen Mut, hinauszugehen, Partei zu ergreifen, Zeugnis abzulegen.

Pfingsten erwies sich damals als Wunder eines Grenzen überschreitenden Verstehens. Das bedeutet Verständigung statt Verwirrung, Einheit trotz Vielfalt. Sammlung statt Zerstreuung - das Wort global möchte man jetzt verwenden. Das wäre ein wunderbares Ergebnis nach aller Pandemie! Wo also Sprache nicht mehr versagt, sondern der Verständigung dient – im Großen wie im Kleinen. So ängstlich wie damals reagieren diejenigen, die den Geist aussperren wollen, aus Angst er könnte etwas verändern und nicht alles beim Alten lassen. Man hat in unseren Tagen das Wort von der neuen Normalität geprägt. Vielleicht ist das Wort nur eine neue Verpackung für den Wunsch, es soll alles weltweit und in unserer Kirche so bleiben wie bisher.

Vier Wochen nach seiner Wahl zum Papst, im April 2013, stellte der Papst in einer Predigt fest: „Der Heilige Geist ist für uns eine Belästigung. Er bewegt uns, er lässt uns unterwegs sein, er drängt die Kirche, weiter zu gehen. Das fordert uns aber nicht heraus. Wir wollen, dass der Heilige Geist sich beruhigt. Wir wollen ihn zähmen. Aber das geht nicht. Denn er ist Gott und ist wie der Wind, der weht, wo er will. Er ist die Kraft Gottes, der uns Trost gibt und auch die Kraft, vorwärts zu gehen. Es ist dieses ‚Vorwärtsgehen‘, das für uns so anstrengend ist. Die Bequemlichkeit gefällt uns viel besser.“ Soweit Papst Franziskus. Der Heilige Geist - eine Belästigung, einer der uns mit der eigenen Bequemlichkeit konfrontiert. Der gezähmte heilige Geist – harmlos und langweilig. Störung unerwünscht. Änderung unerwünscht. Intervention unerwünscht. Es soll alles so bleiben, wie es ist.

Wir erkennen den Heiligen Geist an seinem Wirken: Er verändert. Er verändert Menschen, ja sogar das Antlitz der Erde. Der Heilige Geist ist der große Kommunikator. Jeder kann jeden und jede plötzlich verstehen, wenn wir mit dem Geist rechnen, wenn wir auf ihn bauen. Und was dann geredet wird, ist kein Geschwätz oder oberflächlicher Tratsch.

Geist ist Bewegung, Dynamik, Energie, Wind, Hauch, Atem – Zeichen für Leben. Er ermöglicht Einheit und Verstehen. Dieser Geist kann eingreifen in unsere Lebens- und Leidensgeschichten und in unsere Glaubensgeschichten. Er kann heilen, wieder Leben einhauchen, wo alles kalt und abgestorben ist.

Unsere Lebenswunden, unsere Enttäuschungen, unsere toten Punkte – halten wir sie Gott hin, auch unsere Enttäuschung über die Kirche, und bitten wir Gott um seinen heiligen Geist, der unberechenbar ist, subversiv und kreativ.

An unseren Früchten wird man uns erkennen – als Christen: an unseren Einstellungen, an unseren Mentalitäten, an unseren Methoden, am Umgang miteinander. Konkretes Hoffen, Ausdauer, Geduld – das sind biblische, von Paulus aufgestellte Kriterien. Wenn wir beginnen, anders zu denken, anders zu reden, anders zu handeln als das, was der Mainstream vorgibt, auch der kirchliche Mainstream – dann geben wir zu erkennen, wes Geistes Kinder wir sind.

Pfingsten ist für Überraschungen gut. Das muss allen Angst machen, für die alles klar ist, geordnet, ausgemacht – auch in der Kirche. Unverzichtbar ist der Geist Gottes für die Kirche. Er fordert sie immer wieder heraus zum Experiment und zum Wagnis. Wir brauchen ihn dringend. Eine geist-lose Kirche können wir uns nicht leisten: sie kreist nur um sich selber. Inspiration und Korrektiv ist gefragt für eine geisterfüllte Kirche.

Das Wirken des Geistes Gottes lässt sich nun nicht auf die Kirche einschränken – da macht dieser Geist Gottes nicht mit. Das Wirken dieses Geistes ist global - oft deutlicher spürbar in Menschen, die aus dem Bereich ihrer Wissenschaft und nicht aus dem Glauben kommen. Die Gedanken unseres Papstes Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“, seiner Umwelt-Enzyklika finde ich wieder im Buch einer ganz jungen Wissenschaftlerin (Maja Göpel). Das Buch hat den Titel „Unsere Welt neu denken“. Leidenschaftlich setzt sie sich ein für unseren Planeten, den einzigen, den wir zur Verfügung haben. Papst Franziskus formuliert: Unser Planet, unser Haus, das einzige, das wir haben – und das für alle. Geisterfüllte Appelle von einer jungen Frau und von einem alten Papst.

Man kann in salbungsvollen Worten vom Heiligen Geist reden. Diese dispensieren uns aber nicht von der Frage: Was bedeutet mir der Heilige Geist – rechne ich mit ihm? Was heißt es heute Christin oder Christ zu sein, Glaube nicht nur aus Tradition oder Gewohnheit zu leben? Dort wo wir es nötig haben, erinnern wir einander auch daran, dass dieser Geist auch ein Tröster-Geist ist, wie es in unseren Liedern heißt – wenn wir die geisterfüllte Umarmung brauchen.

Georg Kappeler SJ

Bild: Peter Weidemann | in: Pfarrbriefservice.de

Gottesdienstanzeiger Juni 2020

Gottesdienstanzeiger Juni 2020

Wiederzulassung von Gottesdiensten / Kommunionempfang

Nachdem nun an zwei Wochenenden wiederum Eucharistiefeiern in unserem Bistum stattfinden konnten, wenn auch mit der Beschrän-kung auf die zwei größten Pfarrkirchen einer Pfarreiengemeinschaft,  wird  diese  Anordnung  der  Ausführungsbestimmungen  vom  29.  April 2020  nun  aufgehoben.  Allerdings  ist  unbedingt  zu  beden-ken,  ob  es  sinnvoll  ist,  in  jeder Kirche  einer  Pfarreiengemein-schaft  bereits  wieder  sonntägliche  Eucharistiefeiern  anzubieten. Vor allem  auf dem  Hintergrund des Fassungsvermögens vieler dörflicher Pfarrkirchen muss geprüft werden, ob dies auch praktikabel erscheint.  
 
Dies kann allerdings ab sofort vor Ort entschieden werden. Die Regelungen des Schutzkonzeptes der bayer. (Erz-)Diözesen gelten weiterhin unein-geschränkt.
 
Der Kommunionempfang, der für alle Gläubigen nun ab dem Hochfest Christi Himmelfahrt
wiederum möglich ist und auch in allen Eucharistiefeiern angeboten werden muss, ist ebenfalls in diesem oben genannten Schutzkonzept geregelt. Der Sinn dieser Vorgaben liegt darin, zum einen den Abstand zum Empfänger möglichst zu gewährleisten, aber vor allem den Körperkontakt zum Empfänger der Kommunion unbedingt zu vermeiden; deshalb die klare Vorgabe, vor der Spendung der Kommunion die Hände zu desinfizieren, Handschuhe anzulegen und bei der Kommunionspendung die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Mund-Kommunion ist weiterhin nicht möglich.

Domkapitular Harald Heinrich

Gottesdienste an Sonntagen

Die Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf informiert, dass ab 10. Mai 2020 nur sonntags und an Christi Himmelfahrt um 9 Uhr in Heilig Kreuz (Schondorf) und um 10:30 Uhr in Mariä Heimsuchung (Utting) jeweils ein Gottesdienst gefeiert wird, allerdings ohne Kommunionausteilung. An Werktagen finden keine Gottesdienste statt.

==> Details hierzu finden Sie hier <==

Schutzkonzept und Ausführungsbestimmungen für Gottesdienste

Das Bistum Augsburg hat heute gemeinsam mit den (Erz)-Bistümern der Freisinger Bischofskonferenz ein mit der bayerischen Staatsregierung abgestimmtes Schutzkonzept für die öffentliche Feier von Gottesdiensten und zugleich Ausführungsbestim-mungen für die Diözese vorgelegt. Die Vorschriften gelten ab dem kommenden Montag, 4. Mai.

Schutzkonzept

Ausführungsbestimmungen

Einkaufsdienst ab sofort in Utting, Schondorf und Holzhausen

Einkaufsdienst ab sofort in Utting, Schondorf und Holzhausen

Die Corona-Krise spitzt sich immer mehr zu. Für Menschen in Schondorf, Utting und Holzhausen, die zu einer Risikogruppe gehören und niemanden haben, der für sie einkaufen kann, bietet der Arbeitskreis Caritas der Pfarreiengemeinschaft Utting-Schondorf Einkaufshilfe an.

Unter der Telefonnummer 0176-85608316 können täglich von 08.00-10.00 Uhr und 17.00-19.00 Uhr Bestellungen aufgegeben werden, die dann von ehrenamtlichen Helfern besorgt und kontaktlos vor die Haustüre geliefert werden. Die Form der Bezahlung wird telefonisch vereinbart.

UPDATE: Kein Publikumsverkehr / Häuser geschlossen

UPDATE vom 17.03.2020 / 14:31 Uhr

Kein Publikumsverkehr / Häuser geschlossen

Das Bistum Augsburg hat angeordnet, ab Mittwoch, 18. März, bistumsweit die Pfarrbüros und die gesamte Verwaltung des Bischöflichen Ordinariats auf unbestimmte Zeit für den Publikumsverkehr zu schließen.

Zudem gibt es die Anordnung, die Jugend- und Exerzitienhäuser sowie die Tagungs- und Bildungshäuser zunächst bis 30. April zu schließen.

PG Utting-Schondorf:

Das Pfarrbüro ist bis auf Weiteres geschlossen, bleibt aber weiterhin telefonisch zu erreichen unter der Tel. Nr.: 08806-7577.

In dringenden Angelegenheiten erreichen Sie Pater Xaviour unter folgender Telefonnummer: 0176-43057358

Die Pfarrheime in Utting und Schondorf sind bis auf Weiteres geschlossen.

Die Kirchen bleiben für das persönliche Gebet geöffnet.

Wir danken für Ihr Verständnis!

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