72-Stunden-Aktion - Uns schickt der Himmel!

Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben die Ministranten unserer Pfarreiengemeinschaft die Jugendräume im Schondorfer Pfarrheim neu gestaltet. Etliche schöne Motive, wie eine „Schondorfer Skyline“, eine Fototapete mit einem Bild der Aktion „Taizé am See“ und viele von den Minis individuell gestaltete Bilder schmücken nun die Zimmerwände.

Auch über die Malerarbeiten hinaus wurde an diesem gemeinsamen Wochenende viel Gemeinschaft erlebt, beispielsweise in Form einer Miniübernachtung. Die TeilnehmerInnen und auch das Organisationsteam konnten eine schöne Zeit zusammen verbringen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank, sowohl an alle TeilnehmerInnen als auch besonders an das Vorbereitungsteam rund um unsere Gemeindereferentin Iris Kast und um Anna Förg für allen Aufwand und alle Begeisterung, die sie in diese Aktion gesteckt haben!

Max Treffler

Am vergangenen Sonntag bekamen unsere Minis nach dem Gottesdienst Besuch vom Schirmherrn der 72-Stunden-Aktion des BDKJ in unserem Dekanat, Erzabt Wolfgang Öxler OSB aus St. Ottilien. Er zeigte sich begeistert vom Engagement der Minis. Im Rahmen eines Kirchencafés konnten die neu gestalteten Räume besichtigt werden. Der Andrang der Besucher war groß und das Lob für unsere Jugendlichen ebenso. Wir gratulieren zu dieser gelungenen Aktion und den tollen, kreativen Ideen. (we)

Was ist die 72-Stunden-Aktion?

Nachbarschaftstreffen organisieren, Partnerschaften zu Asylunterkünften entwickeln und Klettergerüste aufbauen. All das waren Projekte der bundesweiten 72-Stunden-Aktion 2013. Während dieser drei Tage haben mehr als 170.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die Welt ein bisschen besser gemacht. Nach dem Beschluss der Hauptversammlung des BDKJ 2016 stand fest: 2019 geht die 72-Stunden-Aktion in die nächste Runde! Vom 23.-26. Mai werden wieder tausende Kinder und Jugendliche dem Glauben „Hand und Fuß“ geben und Projekte für und mit anderen umsetzen.

Der Kreativität der Aktionsgruppen sind bei den Projekten keine Grenzen gesetzt. Egal ob Engagement in der Geflüchtetenhilfe, in Seniorenzentren oder im Kindergarten; wichtig ist es, Solidarität mit anderen zu zeigen und mit vollem Einsatz dabei zu sein. Kooperationen mit interkulturellen und interreligiösen Partnern sind bei den Projekten ausdrücklich erwünscht und auch internationale Projekte werden unterstützt.

Bei dieser Aktion soll der Fokus noch stärker auf sozialen Projekten liegen. Aus der Aktion sollen verstärkt regionale Anstöße für gesellschaftliche und soziale Entwicklung ausgehen. Denn nicht nur Bauprojekte wie Klettergerüste oder die Gestaltung von Grünflächen können nachhaltig erlebbare Aktionen sein. Auch Diskussionsrunden, Straßenfeste oder politische Aktionen wirken noch nach den drei Tagen für eine positive Entwicklung unserer Gesellschaft. Arbeits- und Organisationshilfen werden von der bundesweiten Steuerungsgruppe des BDKJ zur Verfügung gestellt. Sie koordiniert die Aktion deutschlandweit, während die Diözesan- und Jugendverbände die lokale Koordinierung und die Unterstützung ihrer Gruppen übernehmen. (BDKJ)