Wiederzulassung von Gottesdiensten / Kommunionempfang

Nachdem nun an zwei Wochenenden wiederum Eucharistiefeiern in unserem Bistum stattfinden konnten, wenn auch mit der Beschrän-kung auf die zwei größten Pfarrkirchen einer Pfarreiengemeinschaft,  wird  diese  Anordnung  der  Ausführungsbestimmungen  vom  29.  April 2020  nun  aufgehoben.  Allerdings  ist  unbedingt  zu  beden-ken,  ob  es  sinnvoll  ist,  in  jeder Kirche  einer  Pfarreiengemein-schaft  bereits  wieder  sonntägliche  Eucharistiefeiern  anzubieten. Vor allem  auf dem  Hintergrund des Fassungsvermögens vieler dörflicher Pfarrkirchen muss geprüft werden, ob dies auch praktikabel erscheint.  
 
Dies kann allerdings ab sofort vor Ort entschieden werden. Die Regelungen des Schutzkonzeptes der bayer. (Erz-)Diözesen gelten weiterhin unein-geschränkt.
 
Der Kommunionempfang, der für alle Gläubigen nun ab dem Hochfest Christi Himmelfahrt
wiederum möglich ist und auch in allen Eucharistiefeiern angeboten werden muss, ist ebenfalls in diesem oben genannten Schutzkonzept geregelt. Der Sinn dieser Vorgaben liegt darin, zum einen den Abstand zum Empfänger möglichst zu gewährleisten, aber vor allem den Körperkontakt zum Empfänger der Kommunion unbedingt zu vermeiden; deshalb die klare Vorgabe, vor der Spendung der Kommunion die Hände zu desinfizieren, Handschuhe anzulegen und bei der Kommunionspendung die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Mund-Kommunion ist weiterhin nicht möglich.

Domkapitular Harald Heinrich